Internationale Besucher und besseres Ranking durch Twitter.
Warum sollten Sie Twitter nutzen? Wie können Sie Ihre Bloginhalte an Twitter übertragen? Wie kann Twitter Ihre Platzierung in den Suchmaschinen verbessern? Tipps und Tricks zu Twitter finden Sie hier:

Was ist Twitter?

Twitter ist ein sogenannter Microblogging-Dienst, d.h. Nutzer können kurze Einträge bis 140 Zeichen vornehmen, die anderen Twitter-Nutzern angezeigt werden können. Twitter ist in den USA bereits extrem populär und setzt sich auch in Europa zunehmend durch. Weltweit bringt Twitter es bereits auf einen Pagerank von 9. Zum Vergleich: Google.de hat ‘nur’ einen Pagerank von 8*!

Twitter-Zugriffszahlen:

Wie funktioniert Twitter?

Das sog. Microblogging ist ein gutes Beispiel für Web 2.0-Anwendungen, weil es einerseits sehr interaktiv vonstatten geht und andererseits die Verknüpfung von Web-Anwendungen über APIs ermöglicht. Das klingt kompliziert, ist aber ganz einfach. Und zwar so:

Registrieren Sie sich auf www.twitter.com. Momentan werden als Sprachen nur Englisch und Japanisch angeboten – angesichts der rasant steigenden Popularität von Twitter ist es aber sicherlich bald auch in anderen Sprachen verfügbar.

Klicken Sie also auf die grüne Schaltfläche “Get Startet – Join” und füllen Sie das Formualr mit Ihrem echten Namen, Ihrem Nutzernamen (also dem Alias unter dem Sie in Twitter erscheinen), Ihrem Passwort und dem Sicherheitscode aus. Und schon geht es los:

Sie erhalten eine Auswahl anderer Twitterer, denen Sie folgen können. Da es sich auch bei Twitter um ein soziales Netzwerk im weitesten Sinne handelt, ist es elementar dass Sie sich mit anderen Nutzern verbinden! Im Web 2.0 machen einsame Inseln keinen Sinn – folgen Sie also anderen Twitter-Nutzern und ein großer Teil der Twitter-Aktivisten wird auch Ihnen folgen.

Ihr erster Microblog-Eintrag

Über dem Feld für Ihre Microblog-Einträge steht: “What are you doing?” Diese Überschrift ist für Twitter (und Microblogs generell) Programm. Beantworten Sie also einfach diese Frage: was tun Sie gerade?. Sei es “ich trinke gerade meinen Frühstückscafé” oder posten Sie die neusten Pressemeldungen Ihres Unternehmens. Sie haben genau 140 Zeichen Platz – etwas weniger als für eine SMS. Und darin lassen sich erstaunlich viele interessante Kurzmeldungen kommunizieren.

Wenn Sie wirklich gelesen werden wollen, sollten Sie natürlich etwas möglichst Interessantes erzählen. Wichtig ist auch, dass Sie es regelmäßig tun! Denn ebenso wie Sie in Twitter die neusten Einträge der Nutzer sehen können, denen Sie folgen, können andere lesen was Sie schreiben.

Noch ein Tipp zur Sprache: Es gibt durchaus deutsche Twitter-Nutzer. Der Großteil ist allerdings englischsprachig: In Twitter finden sich Nutzer aus der ganzen Welt und Englisch hat sich als Verkehrssprache im internet eben durchgesetzt. Wenn Sie also nur deutschsprachige Twitter-Nutzer erreichen wollen, schreiben Sie Ihr Microblog ruhig in Deutsch. Wollen Sie aber z.B. sehen, wie ein Thema generell bei den anderen Twitter-Nutzern ankommt, schreiben Sie lieber in Englisch.

Automatische Einträge in Twitter: Twitterfeed

Twitterfeed überträgt ausgewählte RSS-Feeds Ihrer Website automatisch zu Twitter. Und zu einigen anderen Web 2.0 bzw. Microblogging-Anwendungen. Das bedeutet, dass Sie nicht jeden interessanten Artikel auf Ihrer Website von Hand übertragen müssen – das übernimmt Twitterfeed für Sie!

Um Twitterfeed nutzen zu können, brauchen Sie eine OpenID. Melden Sie sich beispielsweise bei Verisign-Labs an. Verisign gilt als sicher und hat einen guten Ruf. Aber es gibt auch viele andere OpenID-Anbieter, die sicherlich genauso sicher sind – das ist pure Geschmackssache. Mehr zu OpenID, was es ist und wie es funktioniert erfahren sie z.B. unter myvidoop.

Die meisten der genannten Websites stehen in Englisch zur Verfügung. Um Web 2.0 oder Web 3.0 wirklich nutzen zu können, kann ich Ihnen nur wärmstens empfehlen, Englisch zu lernen – falls Sie dessen noch nicht mächtig sein sollten. Viele wichtige Websites und Informationen finden sich nunmal vorzugsweise in Englisch im Internet.

Sobald Sie sich also eine OpenID besorgt haben, registrieren Sie sich bei Twitterfeed.com. Loggen Sie sich mit Ihrer OpenID dort ein. Über den Link “Go to my twitter feeds (or create a new one)” können Sie Ihren ersten Twitterfeed anlegen, und das geht ziemlich einfach:

Über die Schaltfläche “Create a new Feed” legen Sie einen neuen Feed an. Geben Sie zunächst die Zugangsdaten Ihres Twitter-Accounts ein. Twitterfeed benötigt diese, damit es Ihren RSS-Feed an den richtigen Account übertragen kann – denn viele Web 2.0-Profis haben mehr als einen Twitter-Account (für jede Website einen separaten) und auf diese Weise lässt sich steuern, welcher Feed wohin übertragen werden soll.

Suchen Sie nun auf Ihrer Website die Adresse des RSS-Feeds heraus (entweder über den RSS-Button oder im Quelltext der Seite oder fragen Sie ihren Administrator ;) und fügen Sie diesen Link im Feld ‘RSS Feed URL’ ein. Sie können noch einige Einstellungen vornehmen, welche Daten des Feeds an Twitter übertragen werden sollen, wie oft und nach welchen Kriterien, ob ein Link zu Ihrer Website enthalten sein soll (Bitte klicken Sie hier unbedingt JA an!), etc.

Wenn Sie alles nach Ihren Wünschen ausgefüllt haben, klicken Sie die ‘Create’-Schaltfläche und es geht los. Je nachdem welche Übertragungsfrequenz Sie angegeben haben, überträgt Twitterfeed die Artikel aus Ihren RSS-Feeds zu Twitter, wo sie nach der eingestellten Übertragungsfrequenz erscheinen.

Vorteile von Twitter:

Für die Suchmaschinenoptimierung ist Twitter durchaus wertvoll: Google prüft z.B. für jede indizierte Seite, wie viele Backlinks (Links von anderen Websites) diese hat – und wie populär die verlinkende Seite ist.

Wie bereits zu Beginn des Artikels angemerkt, ist Twitter sehr populär – Links von Twitter auf Ihre Website sind also gut für Ihren Internetauftritt: für jeden RSS-Feed, dessen Text länger als 140 Zeichen ist, wird von Twitterfeed automatische eine Kurzurl (Tinyurl) kreiiert. Wenn Sie Twitterfeeds wie beschrieben einstellen, erzeugen Sie automatische Links von Twitter auf Ihre Website.

Kleiner Nachteil der Tinyurls: diese Links sind kryptisch (z.B. http://tinyurl.com/bqgd6a) und lassen sich leider nicht mit passenden Texten und Stichwörtern versehen wie es in der Suchmaschinenoptimierung eigentlich sinnvoll ist. Selbst wenn Sie in Twitter von hand eine ausfühliche URL einstellen, wird sie von Twitter automatisch gekürzt.

Tipp: URLs richtig kürzen!

Um aus Ihren von Hand eingestellten URLs so viel Nutzen wie möglich für Ihre Suchmaschinenoptimierung zu ziehen, ist die Nutzung von URL-Shortener-Tools empfehlenswert: redir.ec erlaubt Ihnen z.B. ein Wunsch-Kürzel einzugeben, so erhalten Sie statt einer kryptischen URL wie http://tinyurl.com/bqgd6a eine für Suchmaschinen interpretierbare URL wie http://redir.ec/twitter-fuer-einsteiger

Auf diese Weise erhalten Sie durch regelmäßiges Twittern (bzw. durch Aktualisieren Ihrer Website und Übertragen mit Twitterfeeds) eine ganze Menge hochwertiger Links zu ihrem Internetauftritt. Ganz abgesehen von Ihren “Followern”, die sich ihre Website sicherlich auch das eine oder andere Mal ansehen, Sie vielleicht sogar den Lesezeichen hinzufügen oder von ihren eigenen Websites aus verlinken…

Wenn Sie das Twittern seriös, freundlich und regelmäßig angehen, können Sie dadurch nur gewinnen!

* Diese Angaben beziehen sich auf den Zeitpunkt des Bearbeitung des Artikels (15.03.09). Pagerank-Angaben können sich schnell ändern und sind daher keinesfalls als in Stein gemeisselt zu betrachten!

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