Ihre Sichtbarkeit im Internet zu verbessern kostet Sie so gut wie gar nichts, nur Zeit…
Haben Sie eine Website? Nein?
Eine Web-Visitenkarte reicht für den Anfang oft schon aus. Gerade bei der lokalen Suche wollen die Nutzer u.U. nur Ihre Adresse wissen. Ihren Web-Auftritt ausbauen können Sie immer noch.
Als günstigen, freundlichen und gut erreichbaren Webhoster kann ich Host4free wärmstens empfehlen: buchen Sie für den Anfang einfach das Profi-Paket für 2 € im Monat inklusive .de-Domain. Damit können Sie nichts falsch machen und Sie haben die wichtigsten Leistungen wie z.b. Scriptsprachen und Datenbanken bereits dabei. Wenn nach einer Weile der Speicherplatz oder Inklusivtraffic nicht mehr ausreicht, lässt sich das Paket bequem erweitern.
Denken Sie sich einen passenden Domain-Namen aus. Bitte nichts kompliziertes und nicht nur Ihren Familiennamen. Um später in den Suchmaschinen besser gefunden zu werden und für Ihren Geschäftsbereich gut gefunden zu werden, sollte Ihr Domainname das Haupt-Suchwort Ihrer Kunden enthalten. Also nicht meiergmbh.de sondern pizza-meier.de. Oder pizza-berlin.de oder pizza-kreuzberg.de. Oder pizzaservice-kreuzberg, falls die kürzeren Versionen schon vergeben sind. Der Domainname sollte leicht zu merken sein und möglichst wenig Spielraum für Falsch-Eingaben bieten (oder Sie buchen die “falschen” Domainnamen gleich mit dazu
.
Von kostenlosen Webauftritten unter kryptischen urls wie http://www.dienstanbieter.de/user/local/IhreSeite.html kann ich für Unternehmen nur abraten. Erstens macht das einen nicht sehr professionellen Eindruck und zweitens findest Sie dort sowieso niemand.
Falls Sie schon einen Domainnamen gebucht haben, der zwar nicht so optimal ist, aber dafür seit mindestens 1 Jahr besteht, nehmen Sie diesen.
Das Dumme ist nämlich, dass neue Domains ungefähr ein halbes bis ein Jahr “reifen” müssen bevor sie z.B. von Google überhaupt richtig indiziert werden.
Suchen Sie in Google nach Ihrer Firma: nicht nach Ihrer URL, sondern nach Ihrem Firmen-Namen!
Und zwar so, wie sich ein potentieller Kunde an Ihren Firmennamen erinnern würde. Das kann eine falsche Schreibweise sein oder eine Variation Ihres Firmennamens. Oder etwas ganz anderes.
Erscheinen Sie in der Ergebnisliste auf der ersten Seite? Glückwunsch, die Minimal-Anforderung haben Sie erfüllt ![]()
Wenn Sie einen komplizierteren Firmen- bzw. Domain-Namen haben, der mit Ihrer Profession womöglich gar nichts zu tun hat, wird es schon komplexer. Dann sollten Sie wirklich einen ‘auffindbaren’ Domainnamen buchen. Und natürlich die folgenden Tipps, sowohl für die alte wie auch die neue Domain, anwenden..
Suchen Sie in der normalen Google-Suche nach Stichworten, unter denen Ihre Kunden Sie suchen würden. Versetzen Sie sich dabei unbedingt in die Lage Ihrer potentiellen Kunden! Also nicht “Gartenbau” oder spezialisierte Fachbegriffe, sondern “Rasen mähen” oder “Sträucher schneiden”, nicht “Pizza-Lieferservice”, sondern “Pizza bestellen” usw.
Erscheint Ihr Unternehmen auf der ersten Ergebnisseite in Google? Perfekt, dann brauchen Sie hier nicht weiter zu lesen ![]()
Sie erscheinen erst auf Seite 88? So weit schaut ein normaler Google-Nutzer leider nicht. Das bedeutet für Sie, dass Sie Ihre Seiten für die Suchmaschinen optimieren müssen.
Überlegen Sie, am Besten zusammen mit fachfremden Freunden, Bekannten, Verwandten usw., wonach jemand in den Suchmaschinen suchen würde, der sich für Ihre Leistungen interessiert (siehe Schritt 4). Notieren Sie alle gefundenen Begriffe und sortieren Sie diese nach Relevanz.
Wahrscheinlich hat Ihr Webauftritt mehrere Unterseiten für die einzelnen Bereiche Ihres Tätigkeitsfeldes. Finden und sortieren Sie die passenden Begriffe für jede einzelnen Unterkategorie!
Schreiben Sie nun Ihre Texte für die einzelnen Seiten, die die jeweils ermittelten Suchworte enthalten. Die wichtigsten Suchworte sollten dabei durchaus öfter vorkommen. Aber “spammen” Sie Ihre Texte nicht damit zu.
Definieren Sie Ihre Zielgruppe möglichst genau und versuchen Sie so viel wie möglich über diese heraus zu finden. Wenn Sie z.B. professionell große Gärten pflegen, finden Sie Ihre Klientel wahrscheinlich eher in den Villenvierteln. Bildungsgrad hoch, Einkommen ebenso. Berücksichtigen Sie die Bedürfnisse Ihrer Zielgruppen! Je nach Klientel können Sie locker-flockige oder distinguierte Texte einsetzen. Wenn Sie sich dabei nicht sicher fühlen, übergeben Sie die Aufgabe an Freunde, Bekannte, Verwandte, denen Sie das zutrauen. Oder beauftragen Sie gleich eine Agentur (uns zum Beispiel
).
Beachten Sie auch, dass Ihre Nutzer im Internet anders lesen, als auf dem Papier. Ein wirklich empfehlenswertes Buch zum Thema ist Stark texten, mehr verkaufen. Kunden finden, Kunden binden mit Mailing, Web & Co
Wenn Sie selber sich ein wenig HTML zutrauen, versuchen Sie es ruhig selbst. Ihre Seite muss keine Design-Preise gewinnen – oft genug werden Preise nicht unbedingt für die nutzerfreundlichsten Websites vergeben ![]()
Wichtig ist, dass Ihre Website klar strukturiert ist, die Nutzer immer wissen, wo sie sich gerade befinden und die Informationen finden, die sie suchen. Halten Sie Ihre Seite ruhig schlicht.
Verwenden Sie lesbare Textgrößen! Die Überschriften sollten die wichtigsten Suchwörter enthalten und als Überschriften gekennzeichnet werden und nicht einfach und eine größere Schriftgröße!). Wenn Sie sich damit nicht auskennen, schreiben Sie uns einfach!
Wenn Sie in den Suchmaschinen gefunden werden wollen, verzichten Sie auf Flash-Websites! Diese werden nur als ganze Dateien indiziert. Die Inhalte von Flash-Dateien können die Suchmaschinen-Robots nämlich nicht lesen (obwohl sich dies langsam verbessert).
Achten Sie in jedem Fall darauf, dass grafische Elemente mit aussagekräftigen Alt-Tags versehen werden, ganz besonders die Navigationselemente!
Verwenden Sie für die Bezeichnung der einzelnen Seiten und ggf. Unterordner aussagekräftige Namen, also:
Genau genommen war das alles schon Teil der Suchmaschinen-Optimierung. Nun kommen wir aber zu den speziellen Elementen, die Ihnen helfen, besser gefunden zu werden:
Über Ihren Google-Account können Sie sich auch für Google Analytics anmelden. Mit diesem kostenlosen Website-Tracking-Tool können Sie z.B. messen, wie viele Besucher Ihre Site aufrufen. Der meiner Ansicht nach einzige Nachteil dieses Tools ist, dass Google sich die Verwendung der Daten vorbehält. Für Sie und mich ist das vielleicht nicht weiter von Bedeutung. Gerade große Unternehmen legen aber oft viel Wert darauf, dass Ihre Kennzahlen nicht einfach von anderen eingesehen werden können. Hier sind professionelle Website-Analytics-Tools anzuraten.
Wichtig für die Optimierung ist z.B. an welchen Stellen Ihre Besucher abspringen. Genau an diese Seiten müssen Sie nochmal ran. Versuchen Sie sich für die Optimierung in die Situation Ihrer Besucher hinein zu versetzen. Warum springen Ihre Nutzer genau dort ab? Suchen sie dort etwas, was sie nicht finden? Sind die Texte nutzerfreundlich? Sind Überhaupt Texte auf der Seite? Sprechen Sie Ihre Nutzer persönlich an und bieten sie ihnen einen Mehrwert?
Warten Sie nach jedem Optimierungsschritt ein paar Tage, um die Effekte beobachten zu können. Wenn Sie zu viele Änderungen auf einmal machen, wird es schwierig zu ermitteln, auf was genau die Änderungen in der Performance Ihrer Site zurück zu führen sind.
Und bedenken Sie auch: Änderungen am Google-Ranking dauern lange. Oft Monate. Das heisst, dass mögliche Faktoren, die das Ranking verbessert oder verschlechtert haben, womöglich schon lange nicht mehr aktuell sind…
Unsere SEO Optimierungsmaßnahmen erstrecken sich meist über einen Monat. Abschließend erhalten Sie eine ausführliche Auswertung der Ergebnisse, die es Ihnen erleichtert Ihre Website selbst kontinuierlich zu optimieren.
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Kann jemand was dazu sagen, wie google die Lokalität einer Domain bewertet? Ich würde es nicht gut finden, wenn das gepushed wird, weil ich überregional die Seiten aktiv benötige.
Um in Deutschland gut gefunden zu werden, ist eine .de-Domain und Hosting in .de in jedem Fall sehr hilfreich.