Interstitials gehören zur Gruppe der Unterbrecherwerbung. Sie legen sich meist vollflächig als neue Ebene über die aufgerufene Website.
Im Gegensatz zu Layer Ads » nutzen Interstitials deutlich mehr Fläche der aktuell aufgerufenen Website. Oft wird der noch sichtbare Hintergrund der aufgerufenen Website von den Interstitials zusätzlich abgedunkelt, so dass Interstitials sehr aufmerksamkeitsstark wirken.
Viele Werbetreibende begehen jedoch den Fehler, Interstitials nicht oder mit einem nicht ausreichend sichtbaren Schließen-Button zu versehen, so dass die hohe Aufmerksamkeit der NutzerInnen gerne der Genervtheit weicht und die beworbene Marke – vgl. auch PopUnder » – eher negativ assoziiert und erinnert wird.
Banderole Ads sind – wie Layer Ads – Werbebanner, die sich als neue Ebene über die aktuell aufgerufene Website legen und kein neues Browserfenster öffnen.
Banderole Ads sind meist am Rand der entsprechenden Website verankert, von wo aus sie über einen Schalter herein- und herausgefahren werden können. Dieser Schalter ersetzt häufig den – für Layer Ads » typischen – Schließen-Button (x).
Die Form von Banderole Ads ist meist rechteckig und deutlich breiter als hoch, da sich dieses Format für das herein- und Herausschieben der banderole anbietet. Prinzipiell können Banderole Ads aber auch freie Formen haben, z.B. die eines Schleifenbandes o.ä.
Banderole Ads kommen nicht nur in Form von Bannerwerbung zum Einsatz, sondnern werden von Website-Betreibern auch zunehmend für die Einblendung zusätzlicher Informationen o.ä. verwendet.
Layer Ads sind Werbebanner, die sich über die Seite legen. Im Gegensatz zu Popups » öffnen Layer Ads kein neues Browserfenster, sondern legen sich als neue Ebene über den Inhalt der aktuellen Website.
Layer Ads bieten viel kreativen Spielraum – der leider noch immer viel zu wenig genutzt wird: durch die Darstellung auf einer neuen Ebene müssen die Inhalte weder rechteckig noch statisch an eine Stelle gebunden sein, sondern können in freien Formen, bewegt und für die NutzerInnen sogar sehr unterhaltsam daher kommen.
Ein unterhaltsames, interaktives und sehr dezentes Layer Ads Beispiel von FlashAds »
Layer Ads gibt es in verschiedenen Formen. Bei Werbetreibenden beliebt sind u.a. Banderole Ads » und Interstitials »
PopUps werden häufig für Werbebotschaften verwendet. Es handelt sich dabei um neu geöffnete Browserfenster, die sich vor das aktuell geöffnete Browserfenster legen: PopUps werden beim Laden einer Website oder beim Anklicken eines Links geöffnet und sind meist kleiner ist als das aktuelle Browserfenster.
Im Gegensatz zu den sog. PopUnder » legen sich PopUps vor die gerade geöffnete Website.
PopUps sind durch den exzessiven Gebrauch, v.a. in der Werbung, in Verruf geraten und werden von vielen Browsern inzwischen automatisch geblockt.
Dies ist für PopUps, die einen inhaltlichen oder technischen Sinn haben, nachteilig – da diese ebenfalls geblockt werden und die Nutzer u.U. wichtige Inhalte von Webanwendungen oder Websites nicht sehen können bzw. die PopUps für diese Seite manuell freischalten müssen.
PopUnder werden fast ausschliesslich für Werbebanner verwendet. Es handelt sich dabei um neu geöffnete Browserfenster, die sich im Gegensatz zu PopUps » nicht vor das gerade geöffnete Browserfenster legen, sondern dahinter.
PopUnder erfreuen sich erstaunlicher Weise in der Werbung einer hohen Beliebtheit: oft fällt es nicht weiter auf, dass ein PopUnder geöffnet wurde. Die NutzerInnen bemerken das PopUnder oft erst, wenn sie ihre Browserfenster schliessen, so dass der Aufmerksamkeitsgrad für die Wahrnehmung der Werbebotschaft in diesen verbleibenden Browserfenstern leicht erhöht ist.
Was Werbetreibende, die PopUnder schalten, jedoch berücksichtigen sollten: PopUnder nerven die meisten NutzerInnen erheblich, so dass die Werbebotschaft dadurch negativ assoziiert wird.